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Sich zusammen für Umwelt und Demokratie einsetzen: Das sind Ziele des Nachhaltigkeitsnetzwerks „Bad Vilbel Natürlich“. 21 Organisationen aus der Quellenstadt haben sich dafür zusammengefunden. Das Netzwerk bietet auch einen Rahmen des Austauschs untereinander über Themen und Probleme, die die einzelnen Gruppen besprechen möchten.
Von Jennifer Ningel
Bad Vilbel – Mehr Verbindungen zwischen NGOs (Nichtregierungsorganisationen) ist einer der Gründe, warum sich das Netzwerk „Bad Vilbel Natürlich“ zusammengefunden hat. 21 Organisationen aus der Quellenstadt sind mittlerweile darin vertreten. Dem Netzwerk geht es dabei hauptsächlich um Nachhaltigkeit, aber auch um die Zusammenarbeit untereinander.
„Wir agieren nicht gegeneinander, sondern miteinander“, sagt Olaf Deller im Gespräch. Er und Marianne Reichel sind zum Zeitpunkt des Gesprächs Teil des dreiköpfigen Organisationsteams.
Um ihre Werte und Ziele festzuhalten, hat das Nachhaltigkeitsnetzwerk vor rund einem Jahr ein Leitbild erarbeitet.
So verfolgt „Bad Vilbel Natürlich“ insbesondere fünf Ziele:
Das Nachhaltigkeitsnetzwerk basiert auf der UN-Charta 2030.
„Umwelt- und Nachhaltigkeitsziele rücken immer weiter in den Hintergrund“, sagt Reichel. Zudem können NGOs nicht unbegrenzt Werbung schalten. Mit dem Netzwerk könnten die Organisationen untereinander ihre Veranstaltungen bewerben, was eine größere Breitenwirkung erziele.
„Wir haben einen hohen Wissensstand in der Gruppe. Es ist schade, dass die Stadt dieses Wissen nicht abruft.“
— Olaf Deller
Die Organisationen unterstützen sich gegenseitig bei der Umsetzung von Projekten. „Aber wir sind nicht das Sprachrohr für alle Gruppen“, sagt Deller. Themen würden vom gesamten Netzwerk nur unterstützt, wenn alle Mitglieder zustimmen. Somit ist „Bad Vilbel Natürlich“ auch ein Forum, in dessen Rahmen Probleme oder Themen besprochen werden können.
„Wir sind noch dabei festzulegen, wie die Zusammenarbeit aussieht“, sagt Deller. Aktuell gebe es zwei- bis dreimal im Jahr Sitzungen, bei denen das Organisationsteam jedes Mal wechsle. Das erlaube dem Netzwerk, verschiedene Blickwinkel und Schwerpunkte einzunehmen.
Grundsätzlich herrsche eine Aufbruchstimmung im Netzwerk. Außerdem habe das Netzwerk viel Kraft. „Wir sind hoffnungsvoll, etwas Positives für Bad Vilbel machen zu können“, sagt Deller.
Deller bedauert es, dass sie teilweise als Querulanten wahrgenommen werden. In anderen Städten würden Netzwerke wie „Bad Vilbel Natürlich“ unterstützt. „Wir sind nicht gegen, sondern für die Stadt.“
Daher würden sich die Beteiligten freuen, ihre Ideen in die Stadtentwicklung einzubringen.
„Wir haben einen hohen Wissensstand in der Gruppe. Es ist schade, dass die Stadt dieses Wissen nicht abruft“, sagt Deller. Daher wolle das Netzwerk in den kommenden zwei Jahren versuchen, noch weiter zu verdeutlichen, dass sie helfen wollen.
Für die Zukunft würden sich Reichel und Deller ein Haus der Nachhaltigkeit in Bad Vilbel wünschen.
„Das Haus der Begegnung hat mehr einen sozialen Schwerpunkt“, sagt Reichel. Das Haus der Nachhaltigkeit könne dann ein Anlaufpunkt für interessierte Bürgerinnen und Bürger sein, aber auch Raum für einen Leihladen bieten.
Reichel könne sich vorstellen, dass man die Menschen in Bad Vilbel im Haus der Nachhaltigkeit über Themen wie Balkonsolaranlagen oder bienenfreundliche Gärten informiere.

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